Dies ist der Cache von Google von http://forum.politik.de/forum/parteien-und-wahlen/103670-wahlumfragen-bundestagswahl-zusammengefuehrt-61.html. Es handelt sich dabei um ein Abbild der Seite, wie diese am 8. Jan. 2010 07:48:38 GMT angezeigt wurde. Die aktuelle Seite sieht mittlerweile eventuell anders aus. Weitere Informationen

Nur-Text-Version
Diese Suchbegriffe sind markiert: arbeitsplatzvernichtung durch umverteilung nach oben  

Forum Infobox

Anzeige

Interaktive Ministergalerie 2009

Kabinettsmitglieder der Bundesregierung 2009

Wir stellen Ihnen die neue Regierungsmannschaft in einer interaktiven Bildergalerie vor und leiten Ihre Fragen an die Politiker weiter.

politik.de in Social Networks

Besuchen Sie unsere Profile und Kanäle auf den großen Social-Network-Seiten:

politik.de Kontrovers: Warum erneuerbare Energien doch die Lösung sind!

Diskutieren Sie mit Hans-Josef Fell (Bündnis 90/Die Grünen) über den US-Plan, mit Hilfe erneuerbarer Energien den Klimawandel noch zu stoppen, und warum das durchaus möglich ist..
Zur Video-Diskussion...

Aktuelle Umfrage

Was bedeutet Religionsfreiheit für Sie?

05.01.2010


  • Jeder darf seinen Glauben uneingeschränkt ausüben : 28.13%

  • Glaube leben ja, aber nicht in der Öffentlichkeit : 9.38%

  • Religionsfreiheit nur dann, wenn immer alle Richtungen die selben Rechte haben : 15.63%

  • Religionen müssen zur Kultur passen, dann geniessen sie auch Freiheit : 28.13%

  • Die Religionsfreiheit muss unbedingt dem Staat untergeordnet sein: 18.75%
weitere Umfragen

Neueste Beiträge im Forum

Original geschrieben von BethmannHollweg
Allensbach hat heute noch eine Umfrage veröffentlicht:

CDU 41,7 % (+0,2)
SPD 32,9 % (+0,2)
Grün 7,2 % (0)
FDP 7,0 % (0)
PDSED 8,5 % (-0,4)
Rest 2,7 % (0)

(Veränderung zur Vorwoche)

http://www.wahlrecht.de/umfragen/allensbach.htm

Und wo bleiben die Unentschlossenen? Hat sich da Wesentliches geändert?

Original geschrieben von BethmannHollweg

Macht nach Adam Riese:

CDU+FDP: 48,7% -- SPD+Grün+PDSED: 48,6%

Da wär ich mal ganz schön vorsichtig mit Gejubel auf konservativer Seite!

Mit zunehmender Nähe zum Wahlsonntag haben sich die Ergebnisse mehr und mehr in Richtung linkes Lager entwickelt.
Ich persönlich hätte es besser gefunden, wenn die Umfrageergebnisse bis zum Schlus einen Sieg der Konservativen prognostiziert hätten. Das wäre für die Wähler des linken Spektrums ein notwendiger Tritt in den Hintern gewesen, den Wahlsonntag nicht im Bette an der Seite des/der Geliebten zu verschlafen.

Wenn man was Warmes im Bette hat, braucht man ja eigentlich nicht wählen zu gehen.
Wer hat das schon im konservativen Lager?

Original geschrieben von Tiglat
Und wo bleiben die Unentschlossenen? Hat sich da Wesentliches geändert?
Leider gibt nur GMS Zahlen für Unentschlossene heraus - zumindest auf: http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm

Original geschrieben von Tiglat


Mit zunehmender Nähe zum Wahlsonntag haben sich die Ergebnisse mehr und mehr in Richtung linkes Lager entwickelt.

Ne, der Trend ist gestoppt:

GMS, Allensbach und vor allem Emnid haben alle in ihren letzten Umfragen eine leichte Steigerung für Schwarz-Gelb verzeichnet, oder eine Stabilisierung:

http://www.wahlrecht.de/umfragen/allensbach.htm
http://www.wahlrecht.de/umfragen/emnid.htm
http://www.wahlrecht.de/umfragen/gms.htm

14.09.05, 02:40

Stimmt. Einige Institute melden eine Erholung der Union.

Eigentlich ist es gut, dass die Linken einen draufbekommen, aber bei den Kürzungsplänen der Bürgerlichen sieht es für die Arbeitnehmer schlecht aus.

Ein Hoch auf den Allkämpfer Theogenes von Thasos, den Faustkämpfer Diagoras von Rhodos und den Ringer Milon von Kroton!


Original geschrieben von Negator
Stimmt. Einige Institute melden eine Erholung der Union.

Eigentlich ist es gut, dass die Linken einen draufbekommen, aber bei den Kürzungsplänen der Bürgerlichen sieht es für die Arbeitnehmer schlecht aus.
Naja, wenn die Steuerreform ordentlich durchgeführt wird, hat der Geringverdiener mehr in der Tasche als vorher. Allein auf den Kündigungsschutz wird er nicht mehr so bauen können, aber dafür gibts auch wieder mehr Arbeitsplätze im Land.

14.09.05, 08:24

Stoppt die „Arbeitsplatzvernichtung durch Umverteilung nach oben“ ( Alf Suletzki: Rossäpfel-Theorie )

„Da Familien mit höheren Einkommen tendenziell eine geringere Konsumneigung haben als Familien mit geringerem Einkommen, liegt die unschädlichste kurzfristige Maßnahme in Steuererhöhungen, die auf Familien mit höheren Einkommen konzentriert sind“ (Peter Orszag und Joseph Stiglitz: Budget Cuts vs. Tax Increases);

„Ein Plan zur Konjunkturförderung sollte vielmehr auf sofortige, aber zeitliche begrenzte Erhöhung der Staatsausgaben und steuerliche Maßnahmen zur Erhöhung der Nachfrage setzen,...“ (aus einer Zeitungsanzeige von mehr als 400 US-Ökonomen, darunter etliche Nobelpreisträger einschließlich Joseph Stiglitz);

alles zitiert nach der (auszugsweisen) Übersetzung in der Rossäpfel-Theorie (a.a.O.).
Die stufenweise Senkung des Spitzensteuersatzes von 53% auf 42% und die zusätzliche Senkung der Steuern auf Gewinnausschüttungen für Bestverdiener durch RotGrün bedeuten eine Umverteilung nach oben von historischem Ausmaß, denn die Finanzierung erfolgt durch Kürzungen bei den einkommensschwachen Konsumenten und durch eine EU-vertragswidrige Erhöhung des Staatsdefizits von Jahr zu Jahr. Die Abwürgung des Privatkonsums sowie der Staatsnachfrage und der damit verbundenen Investitionsnachfrage führt zur Arbeitsplatzvernichtung.

Die CDU/CSU-Truppen wollen diesen konjunkturpolitischen Amoklauf noch steigern durch weitere Senkung ihres Spitzensteuersatzes bei gleichzeitiger Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes von 16 auf 18 Prozent für ihr irregeführtes Stimmvolk.

Die vorgeschobene Senkung der Lohnzusatzkosten ließe sich dagegen tatsächlich und beschäftigungswirksam erreichen durch Rückkehr der Politiker, Verbandsfunktionäre, Wirtschaftsweisen, sonstigen Meinungsmacher und der übrigen Bestverdiener in Richtung Spitzensteuersatz der Wirtschaftswunderjahre von 56%. (Dänemark hat zum Beispiel heute mit 59% Spitzensteuersatz und fast vollständiger Steuerfinanzierung der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung eine nur etwa halb so hohe Arbeitslosenquote wie Deutschland – trotz seiner Randlage.)

Wenn die neoliberalen Politiker und Volksverdummer wegen der Wirtschaftswunder-Steuer in Steueroasen auswandern, wäre das ein Segen für Deutschland.

Die FDP will den Spitzensteuersatz mit ihren propagierten 35% noch weiter senken als die CDU (39%), aber Angie Mehrkohls „Visionär“ Kirchhof wird von ihr und ihrem gelben Wunschpartner schon wegen seiner Zielmarke von 25% hochgejubelt zum Friedhof für den Arbeitsmarkt. Man brauche solche (Untergangs-)Visionäre. Die Vision gefalle ihr, zumindest für später. Dem schließt sich der Chor der asozialen Umverteiler in den Medien an.

Der amerikanische Multi-Milliardär und Finanzexperte George Soros kommentierte die ähnlich asoziale Umverteilung des George W. Bush und seiner neokonservativen Raubtierkapitalisten mit den Worten (sh. Rossäpfel-Theorie, a.a.O.):
"Sie nutzen im Grunde die Rezession für die Umverteilung des Einkommens an die Wohlhabenden…" (George Soros)
Auch der Investment-Guru Warren Buffett empörte sich darüber, dass er mit einer solchen Umverteilung in einem einzigen Jahr einige hundert Millionen Dollar an Steuern sparen kann, während seine Empfangsdamen die Zeche zahlen (ebd.).

Das einzige Parteienbündnis, das die „Arbeitsplatzvernichtung durch Umverteilung nach oben“ nicht nur stoppen, sondern rückgängig machen will, ist die Linkspartei mit der WASG. Damit wären sie kurioserweise auch die einzigen, die etwas vom Arbeitsmarkt verstehen, weil die anderen Politiker und Meinungsmacher ihre hart umkämpften Steuergeschenke offenbar um jeden Preis weiter beziehen wollen.

Die SPD und die Grünen bieten dagegen - als Reaktion auf die Linkspartei/WASG - nur eine lächerliche „Reichensteuer“ mit einem Aufkommen von bestenfalls 2 Milliarden Euro als Alibi für die 60 Milliarden, die sie seit der vollen Umsetzung ihrer „Modernisierung“ jährlich umverteilen. Die Reichensteuer beginnt auch erst bei einem Jahreseinkommen von 250.000 Euro, so dass die Minister und die meisten journalistischen Meinungsmacher davon verschont bleiben.

Der Spitzenkandidat der Linkspartei Oskar Lafontaine hat sich bis zu seinem Rücktritt am 11.3.99 gegen die Senkung des Spitzensteuersatzes von 53% und gegen die Umverteilungsorgie gesträubt (sh. „Politik für alle“, wams.de, 13.3.05), konnte sich aber in seiner Partei gegen den Kanzler der Bosse und dessen Tross nicht durchsetzen. Statt die Partei durch ständigen Streit zwischen Kanzler und Vorsitzendem aufzureiben, musste er gehen, wenn er sich selbst und der sozialdemokratischen Idee treu bleiben wollte.

Die zeitweise hysterischen und pogromhaften Hetzkampagnen der neoliberalen Politiker und Meinungsmacher gegen ihn beweisen, wes Geistes Kind sie sind und wie recht er hatte.

Original geschrieben von BethmannHollweg
Ne, der Trend ist gestoppt:

GMS, Allensbach und vor allem Emnid haben alle in ihren letzten Umfragen eine leichte Steigerung für Schwarz-Gelb verzeichnet, oder eine Stabilisierung:

http://www.wahlrecht.de/umfragen/allensbach.htm
http://www.wahlrecht.de/umfragen/emnid.htm
http://www.wahlrecht.de/umfragen/gms.htm
Man nehme die Umfrageergebnisse von GMS von Juni bis September, dann gibt es nur eine Tendenz, und das ist die Entwicklung ganz klar und eindeutig zu Gunsten der SPD. Bei der Linkspartei und bei den Grünen gibt es eher nur ein Umherflattern.
Ab Juni war erst klar, dass auf jeden Fall Neuwahlen angestrebt werden. Unter diesem Aspekt lief die Entwicklung eindeutig zu Gunsten des Lagers links der Mitte.

Tiglat

14.09.05, 10:38

Original geschrieben von Tiglat
Man nehme die Umfrageergebnisse von GMS von Juni bis September, dann gibt es nur eine Tendenz, und das ist die Entwicklung ganz klar und eindeutig zu Gunsten der SPD. Bei der Linkspartei und bei den Grünen gibt es eher nur ein Umherflattern.
Ab Juni war erst klar, dass auf jeden Fall Neuwahlen angestrebt werden. Unter diesem Aspekt lief die Entwicklung eindeutig zu Gunsten des Lagers links der Mitte.

Tiglat
Umfragen sind und bleiben letztlich Umfragen, nicht mehr und nicht weniger. Schauen wir uns nun die letzten 11 Wahlen an, dann haben wir es mit Konkretem zu tun. Dieses Konkrete zeigt uns: die SPD und die Grünen verlieren und verlieren und verlieren. Ich gehe davon aus, daß sie im Rahmen dieses Trends auch am Sonntag verlieren. (Zumal Schröder im Wahlkampf ja nichts zu bieten hatte. Außer seiner Liebeserklärung an Doris... Aber das tat er ja auch schon mit der Hillu. Peinlich!)

"Das Beste, was du wissen kannst,
Darfst du den Buben doch nicht sagen."

Goethe
"Wer die Intoleranten duldet, macht sich an ihren Verbrechen mitschuldig."
Claude-Adrien Helvetius
Wahlen in der Weimarer Republik: http://www.gonschior.de/weimar/index.htm
Germanien: http://www.deutschlanddokumente.de/krtGermanien.htm
"Denken heißt Vergleichen!" Walther Rathenau
Islam und Christologie:http://forum.politik.de/forum/showpo...&postcount=262


Original geschrieben von BethmannHollweg
Naja, wenn die Steuerreform ordentlich durchgeführt wird, hat der Geringverdiener mehr in der Tasche als vorher. Allein auf den Kündigungsschutz wird er nicht mehr so bauen können, aber dafür gibts auch wieder mehr Arbeitsplätze im Land.
Ach ja, die schießen dann wie Pilze aus dem Boden. Worauf gründet der Herr denn seine Vermutumg und ist sich dessen so sicher, dass nach 23 Jahren des steten Arbeitsplatzabbaues es nun wieder aufwärts gehen soll auf dem Arbeitsmarkt. War es nicht Schwarz-gelb, die seit 1982/83 mit ihrer geistig-moralischen Wende diesen Arbeitsplatzabbau eingeleitet haben unter dem Motte, dass man mit Lohndumping ach so viel Geld zu sparen sei nach dem Motto: Geiz ist geil?
Und nun fehlen uns die Arbeitsplätze. Und ausgerechnet die Arbeitsplatz-Zerstörer sollen nun wieder die Wende einleiten wollen?

Wo hat sich denn deren Wirtschaftskonzept, das die Arbeitsplatzverluste verursacht hat, grundlegend verändert? Ich sehe da nichts Neues in deren wirtschaftlicher Konzeption. Daher ist es auch unbegründert, dass die die Wende zum Besseren schaffen werden. Eher glaube ich an den Weihnachtsmann als an deren altbackene Wirtschaftskonzepte.

Als CDU-Anhänger müsste man eigentlich das Ahlener Programm der CDU von 1946 kennen. Und nach den Prinzipien, die dort für ein neues Deutschland grundgelegt wurden, ist das jetzige Programm der CDU schlimmster Rückfall in frühkapitalistische Denkstrukturen.
Aber ja, man müsste es mal gelesen haben, was die CDU derzeit zum Wahlschlager machte nicht nur bei den Großkopferten sondern vor allem bei der breiten Masse der Bevölkerung.

Tiglat


Lesezeichen

Search Engine Friendly URLs by vBSEO 3.3.2