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Nachwort:

 

Wegen des Neben-Themas „Internet-Recherche“ wurde hier versucht, die Belege auf Internet-Quellen zu beschränken.

Das mag bei diesem Thema gerade noch vertretbar sein, soll aber nicht dazu verführen, allgemein die Nutzung von Bibliotheken auf ein Minimum zu beschränken.

 

Es wurde so weit wie möglich auf wichtige gebührenpflichtige Internetquellen verzichtet, denn sonst wäre die Link-Nutzung für den Leser bei der Vielzahl der Quellenangaben nicht zumutbar. Dafür wurden Ersatzquellen gesucht. Die verwendeten Quellen sind zum Teil in Abschnitt 18.2 beschrieben. Zur eigenen Information wurde darüber hinaus noch die taz als sehr hilfreiches und preisgünstiges CD- und Online-Abo, der Spiegel als Abo sowie Jahrgangs-DVD ab 1994 und das HANDESLBLATT als Abo mit Zugriffsrechten genutzt. Unklar ist, warum mit Google die Artikel aus der netzeitung.de, der berliner-zeitung (http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/index.fcgi), der welt.de und bild.de teilweise nur mit vorher bekannten Zitatausschnitten gefunden wurden – im Gegensatz zur Financial Times Deutschland. Alle fünf haben ein kostenfreies (ftd nur teilweise) Langzeitarchiv: die Berliner Zeitung in ihrem sehr guten „Textarchiv“ mit prozentual unterschiedener UND/ODER-Funktion, DIE WELT mit ausgezeichneten Funktionen für einen Recherche-Start und BILD.de als Recherche-Hilfe zur BILDung - der öffentlichen Meinung.

 

Der Text wird hier wegen der Aktualität der Fragen zunächst schon auszugsweise als Rohentwurf ins Netz gestellt., nur locker gegliedert, mit teils unbeabsichtigten Wiederaufnahmen und Veränderungen der Leitmotive, oft durch nachträgliche Einschübe von Zettelnotizen, aber andererseits stark verkürzt – auch bei der Quellenauswertung, obwohl ursprünglich nur drei bis fünf Seiten Text insgesamt veranschlagt werden konnten. Ähnlich ging es mit den Einschüben im Nachwort, das nur auf wenige Zeilen angelegt war. Der Verfasser wurde zum Opfer der Faszination, das ungeahnte Bild aus den Puzzle-Teilen zusammenzusetzen. Aber es schien auch geboten, über den Rand des technokratischen Themas hinauszuschauen, bei den Gründen möglichst etwas in die Tiefe und die Breite zu gehen, die Kritik in einen größeren Zusammenhang einzuordnen. (Vorab erscheinen nur Abschnitt 1 und Abschnitt 16 mit diesem Nachwort; sh. dazu Abschnitt 1, Fußnote 128.)

 

Andererseits können die Wiederholungen kursorischen Lesern sowie Quereinsteigern und ökonomischen Laien bei Beschränkung auf die eine oder andere Frage ein wenig Zusammenhang vermitteln. Auch der Verfasser hat natürlich nicht alle zitierten Quellen durchlesen können, sondern ist mit der praktischen Funktion „Bearbeiten > Suchen“ (Strg+f) immer zuerst mit den Suchwörtern zu den gesuchten Stellen gesprungen. Die Veröffentlichung erfolgt jetzt, obwohl die Selbstkorrektur gerade erst begonnen wurde, denn bei dieser Nacharbeit ergaben sich schon wieder durch weitere Einschübe Verzögerungen von mehreren Monaten, z.B. durch noch etwas Würze mit Definitionen zum Neoliberalismus, Dumping usw., durch Karstadt, Opel, Kurzanalyse von „Umlenkungssteuern“, den umwerfenden SPIEGEL-Artikel über die NEOCONS sowie das Auffinden der Zitate von Bukowski, van Rossum, O’Neill, Flassbeck, Bofinger, Sarkozy, Zalm und Bolkestein, des Insider-Artikels von Michael Naumann zur Presse-Manipulation, die Ergänzungen zu „Homo homini lupus“ im Nahbereich durch Janukowitsch, Kutschma, Bush, Berlusconi, die „Koalition des Wohlwollens“ für Flick in Verbindung mit der Flick-Collection, etc. und nicht zuletzt die Koalition der versuchten Vernichtung gegen Peter Porsch. (Es wäre problematisch, Juschtschenko in dieser Aufzählung zu nennen).

 

Im Hinblick auf die ausufernden Fußnoten brauchte man eigentlich – abgesehen von den Recherche-Hinweisen - einen vielfach geschichteten Text mit stufenweisen Links:  in der Oberfläche auch stilistisch holzschnittartig und fast sonderpädagogisch wie ein Artikel aus der BILD-Zeitung oder wie viele Reden von Meinungsmachern in Talkshows, dann weiter ausholend über den universitären Diskussionsstandard der studentischen Modellübungen für die nächste Klausur, über die Gutachten nach herrschender Meinung der Herrschenden bis hin zu den tieferen Gründen.

Eigentlich müsste noch theoretische Exkurse und dazu passende Beispiele wie etwa Analysen von Talkshows und von Berichterstattung zur Umverteilung in separaten Dateien zur Verfügung stehen, und für den Druck müsste eine ergänzende, heroisch gekürzte und leichter lesbare Textfassung mit Fußnoten lediglich zu den Zitaten hergestellt werden.

 

Mit den hier bearbeiteten Quellen konnten zunächst nur Akzente gesetzt werden. Die Dokumentation dient nicht nur zu Belegzwecken oder zur Übung in der Internet-Recherche, sondern nicht zuletzt eigenen Zwecken oder anderen für den Fall einer späteren gründlicheren Ausarbeitung oder für Übungen zum Politikunterricht in Schulen bzw. Anregungen zur Internetrecherche für Studenten und sonstige betroffene Interessenten. Es konnte auch auf eine eigene Materialsammlung über mehrere Jahre zur Rossäpfeltheorie zurückgegriffen werden. Daraus sind aber eher nur Vorinformationen in die Abschnitte 11 bis 17 eingeflossen, weil in den Vorarbeiten historische, wirtschaftstheoretische und weltpolitische Verteilungsfragen eine größere Rolle spielten.  

 

Die obigen Auszüge entsprechen gut zwei Dritteln des bereits vorhandenen Rohentwurfs und vielleicht einem Drittel des künftigen Entwurfs. Eine knappere Auswahl konnte bisher leider nicht erreicht werden. Der künftige Entwurf sollte möglichst früh in 2005 vorliegen und dann vielleicht auch einmal als CD mit kompletter Speicherung von ausgewählten Quellen zu beziehen sein, wenn eine entsprechende Internet-Besucherfrequenz und Download-Quote das ständige Ergänzungs-Bedürfnis und den fast täglichen Aktualisierungs-Aufwand dieser Fortsetzungsgeschichte rechtfertigt. Update-Möglichkeiten für Neuauflagen können vorläufig aus technischen Gründen nicht geschaffen werden. Vielleicht lassen sich Updates zu registrierbaren späteren Versionen organisieren. Der Download-Einführungspreis für diese Erstverwertung ist ein Kompromiss zwischen dem Wunsch nach leichter Zugänglichkeit der Auszüge und dem bekundeten Interesse an der Fortsetzung der Arbeit. Für spätere Bearbeitungen könnten noch große Mengen Literatur ausgewertet werden. Andernfalls sollte zumindest irgendwann eine gewisse Überarbeitung und Pflege der Verlinkungen erfolgen, soweit es meine arg strapazierte Zeit als Finanzmakler zulässt. Zunächst stehende dringende Recherchen an nach profanen Dingen wie den einschlägigen Änderungen von Steuer- und Wirtschaftsgesetzen, Förder-Richtlinien, Rechtsprechung, Bedingungswerken bei etlichen Konzernen, nach den derzeit günstigsten Versicherungen, komplizierten unabhängigen Rating-Kriterien zur Überprüfung der konzerneigenen Gewinnprognosen, Geldanlagen, betrieblichen Altersversorgungen  und  Unternehmensfinanzierungen. Sie halten die  provozierte  Nothilfe  im  Zaum, die sich vor allem gegen die neoliberale Korrumpierung des Rechts- und Gesellschaftssystems richtet.

 

Vorerst und auch später kann der Leser mit immerhin mit Hilfe der gegebenen Suchhinweise und -beispiele viele Informationen auch selbst finden und in ein Ordnungssystem bringen.

 

Der Verfasser hatte bis zur Veröffentlichung dieses Textes keinerlei Verbindung zu Politikern oder politischen Gruppierungen mit Ausnahme von etwa jährlichen Akquisitionsanrufen durch sympathische Mitarbeiter von bueso.de. Er hat aber während der Arbeit an dem Text stets auf eine Linkspartei gehofft – viele Monate bevor von ihr die Rede war.

 

Die Ziele der gerade genannten Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BueSo) klingen teilweise sehr gut und könnten vielleicht durch Zusammenarbeit mit Attac oder mit der neuen Linkspartei in Teilen wirksamer verfolgt werden als durch Beschränkung auf die hierzulande ziemlich chancenlose Larouche-Bewegung. Dagegen erscheint diese Bewegung für ihre Arbeit in den USA unterstützenswürdig, damit die dortigen Parteien die sozialen Fragen nicht ganz vergessen. Deren Steuerpolitik hat bekanntlich auch bisher schon großen Einfluss gehabt auf die Steuerpolitik in Europa. Deshalb wurde der Untersuchung der US-Verhältnisse hier viel, aber noch nicht genug Zeit gewidmet.

 

Die steuerpolitischen Argumente werden bei vielen Betroffenen und ihren Gläubigen selbstverständlich nicht gut ankommen, was aber zu verkraften ist. Für den Grad der Kritik interessieren in diesem Text persönliche Eigenschaften nur im Hinblick auf ihre politischen Wirkungen, denn das persönliche Interesse an den kritisierten Meinungsmachern hält sich in Grenzen. Deshalb sind auch nur besonders wirkungsstarke Akteure oder erhellende Beispiele sowie statistische Werte zu betrachten. Man sollte nicht verkennen, dass es sich hier auch um eine Hommage an bestimmte Charaktereigenschaften von zwei bekannten Multimilliardären, hunderten von Ökonomen und wagemutigen Journalisten, zwei juristischen Querdenkern, einigen  Politikern und Befreiungstheologen unterschiedlicher Religionen sowie um ein Plädoyer für die kleinen und mittleren Unternehmer handelt, insbesondere der Personenunternehmen, von denen – bei vollem persönlichem Konkursrisiko -  „Dreiviertel … unter 52.000 €; nahezu alle unter 128.000 € Jahreseinkommen liegen“ (sh.o.). Die Kritik richtet sich zwar auch gegen Charaktere, aber dabei geht es im Grunde nicht um eine Kritik an Einzelpersonen, denn der Einzelne – mit Ausnahme von besonders exponierten Meinungsmachern - entscheidet normalerweise nicht über die hier interessierende politische Wirkung, und man kann daher für ihn alle möglichen Entschuldigungen finden.

 

Anregungen zu Argumentationslücken (Dokumentationslücken) per E-Mail mit Angaben von hier besonders wichtigen und für die Leser kostenfreien Internet-Quellen ohne den Charakter von Parteipropaganda sind natürlich willkommen. Leider können andere E-Mails – insbesondere Lob oder Tadel – wegen beruflicher Verpflichtungen nur in Ausnahmefällen beantwortet werden. Lob und Tadel wären eher für ein rossaepfel-Forum nach Art des Hengsbach-„Kuschelwelt“-Forums (sh. Abschnitt 1, Fußnote 7).

 

Erstveröffentlichung von Inhaltsverzeichnis, Abschnitt 1 und Nachwort am 12. Januar 2005 (Version 1.001), ergänzt um Abschnitt 16 am 18.1.2005 (Version 1.002) und um Startseitentext am 22.1.2005 (Version 1.003) mit Collagen und Überprüfung aller Verlinkungen.

 

Verfasser: Alf Suletzki

  

 

 

  

 

 

 

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